NYC2024: Tag 5

Am fünften Tag meiner New-York-Reise neigte sich mein Trip langsam dem Ende zu. Mein Rückflug nach Frankfurt war für den Abend um 19:40 Uhr angesetzt – also blieb mir noch etwas Zeit, die Stadt zu erkunden.

Beim Checkout im Hotel stellte sich heraus, dass mein Zimmer eine Nacht zu viel gebucht wurde. Der Grund? Mein Flug landete erst am Montag in Frankfurt, aber die letzte Übernachtung war von Samstag auf Sonntag. Glücklicherweise ließ sich das Problem klären, und wir bekamen die Kosten für die zusätzliche Nacht erstattet.

Das Freehand Hotel in New York bot einen praktischen Gepäckaufbewahrungsservice, sodass ich den letzten Tag nutzen konnte, um mich noch einmal ins Getümmel der Stadt zu stürzen, ohne mein Gepäck mit mir herumtragen zu müssen.

New York zum Abschied: Mein spontaner Trip mit der Staten Island Ferry

Was macht man in den letzten Stunden, wenn das meiste Equipment und die Kleidung bereits im Koffer verstaut sind? Mein Plan war, den an der Südspitze gelegenen Park „The Battery“ zu erkunden. Während der Woche hatte ich ihn aufgrund der abendlichen Kälte nicht besucht. Doch als ich dort ankam, folgte die Ernüchterung: Der Park war wegen Umgestaltungsmaßnahmen geschlossen.

Also musste ich spontan umplanen. Zum Glück befand sich ganz in der Nähe die Staten Island Ferry – eine Fahrt, die ich bereits nachts entlang der Freiheitsstatue unternommen hatte. Ich dachte mir, dass ich tagsüber sicher bessere Fotos von der Statue of Liberty machen könnte.

Gesagt, getan: Ich stieg an Bord und genoss die Überfahrt erneut. Und tatsächlich – auch am Tag ist die kostenlose Fähre nach Staten Island ein echtes Highlight! Die Sicht war fantastisch, und ich kann diese Erfahrung jedem nur empfehlen.

Bye Bye Big Apple: Mein Rückflug aus New York

Nachdem meine letzten Stunden in New York City verstrichen waren, blieb keine Zeit mehr für weitere Unternehmungen. Ich holte meinen Koffer aus dem Hotel und machte mich mit der Metro und dem AirTrain auf den Weg zum Flughafen JFK. Genau wie bei meiner Ankunft dauerte die Fahrt etwa eine Stunde, und ich kam direkt an Terminal 4 an. Während ich aus dem Zug die New Yorker Skyline in der Ferne betrachtete, machte sich ein Hauch von Wehmut breit.

Am Flughafen erwartete mich eine langwierige Sicherheitskontrolle, die gut eine Stunde dauerte. Zum krönenden Abschluss fiel mir auch noch einer meiner Schuhe aus der Box – direkt auf das Rollband des Röntgenscanners, was für einen kurzen Stopp sorgte.

Am Gate nutzte ich die Zeit, um mein Handy aufzuladen und irgendwie die letzten Minuten irgendwie totzuschlagen. Der Rückflug verlief ohne besondere Vorkommnisse, aber wirklich schlafen konnte ich nicht. Dafür wurde ich mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang über dem Atlantik belohnt. Als die ersten Sonnenstrahlen den Horizont färbten, stieg die Vorfreude auf meine Liebsten – ein schöner Abschluss einer unvergesslichen Reise.

New York hat mich nicht enttäuscht – Mein persönliches Fazit

Meine New-York-Reise war einfach bombastisch! Die Stadt ist in vielerlei Hinsicht atemberaubend – voller Leben, beeindruckender Architektur und einzigartiger Erlebnisse. Es ist schwer, all das Erlebte in Worte zu fassen, ohne dabei ein Detail zu vergessen.

Rückblickend habe ich rund 90 % meiner Bucket-List-Punkte abgehakt und bin mit dem guten Gefühl nach Hause geflogen, nichts Wesentliches verpasst zu haben. Nach fünf intensiven und aufregenden Tagen war die Vorfreude auf Susan und die Kinder jedoch riesig – denn so schön das Abenteuer auch war, nach Hause zu kommen ist immer etwas Besonderes.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert